Ein Vortrag über die Vinja und deren Raumschiffbau und Verwertung
Cyrion
IETB - Institut für Extra Terrestrische Biologie





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Das Volk der Vinja hatte keinen Vertreter der eigenen Rasse geschickt, der
Vortrag wurde von einem Vertreter der Terraner vom Institut fuer intergalaktische Biologie gehalten.
Die Vinja haben aufgrund ihrer Religion das
Bestreben entwickelt, dass ihre Expeditionscorps nach Landung auf dem Ziel
Planeten ohne technische Hilfsmittel auf sich gestellt sind. In Zusammenhang mit dem sehr breiten Temperaturspektrum, das die Vinja aushalten,
wurden Raumschiffe konstruiert, die unter Weltraumkaelte stabil sind und
sich auf dem Zielplaneten innerhalb kurzer Zeit zersetzen oder gegessen
werden koennen.
Die vom Mitarbeiter des Instituts mitgebrachten und fuer
die anwesenden Rassen ungiften und essbaren Teile waren ein Prozessor,eine
Tastatur und zwei Fluessigkomponenten, einmal der Treibstoff und eine Art
Schmiermittel. Durch die hohen Temperaturen waren Zersetzungserscheinungen
sichtbar, speziell bei den fluessigen Komponenten, die aber, nach Auskunft
des Institutsmitarbeiters, trotz allem noch geniessbar waren. Speziell der
blaeuliche Treibstoff zersetzte sich schnell unter starker Rauchbildung,
bei der Schmiermasse fand eine eher langsamme Zersetzung statt.
Die Tastatur war so nicht mehr gebrauchsfaehig, da sie zu lange Zeit bei hohen
Temperaturen ausharren musste und einzelne Komponennten dadurch zerstoert
waren, wohl aber liess sie noch Rueckschluesse auf Alphabet und Zahlensystem der Vinja zu. Der Prozessorblock bestand aus einen ca. 10 x 10 x 14 cm
grossem Block.
Die einzelnen Prozessoren im inneren, runde, ca. 2cm grosse
miteinander verbundene Kugeln, waren noch umhuellt von der gruenen, durchsichtigen Kuehl und Versorgungsmasse, aehnlich der der Tastatur. Sichbar
war, wie bei der Tastatur, noch der nach aussen fuehrende Kabelstrank. Wie
auch bei der Tastatur war auch der Prozessor schon im Stadium des Zerfalls
und nur noch essbar.
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