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Knackige Eihüter
Jujaskische Vertretung des AFIS



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Geschichte:
Knackige Eihüter wurden vom Volke Kkkkkkkkkkkkkkkrrrrrgrmpfgsrmpf, einem
recht archaisch lebenden Volk, entdeckt.
Dieses Volk hatte in den Anfangstagen ihrer Raumfahrt die Eigenart,
hauptsächlich aus Jux und Dollerei rings um ihren Planeten in
baufalligen Raumgleitern umherzudüsen und ihre Umgebung nach Herzenslust
auszubeuten, zu brandschatzen, eben alles was ihnen so Spass versprach
zu unternehmen.
Bald stiessen sie auf den Planeten 200000013, eigentlich anders heißend, aber das kann eh kein Mensch aussprechen.
Haupterscheinungsbild der Planetenoberfläche sind die Matratzensümpfe. Eine unwirtliche Umgebung, bewachsen mit Matratzenpflanzen auf deren
Doppelbettmatratzenfrüchten sich leicht mit kleineren Raumgleitern landen liess.
Eben diese Sümpfen wurden und werden von Rosaelephanten bevölkert.
Diese Tiere sind hübsch anzusehen und eine Herausforderung für die
Jagd, denn ihre Fortbewegungsform ist das Fliegen,welches mittels
Gasausstoss aus dem After geschieht und
waaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhnsinnige Geschwindigkeiten erreicht.
Das hierzu widerum benötigte Gas wird von in ihrem Darmtrakt lebenden
Bandwürmern ("ligamentivermis rosaelephantii") produziert.
Eine Form von Symbiose also.
Besagte Bandwürmer vermehren sich in mehreren Zyklen. Zunächst scheiden
sie Eier aus, grosse stachelige Hüllen gelber Farbe mit Leopardenmuster,
die viele Kleinsteier nebst grünlichem Nährschleim beherbergen. Sie
wandern nach ihrer Ausscheidung durch den Darm der Rosaelephanten, bis sie sich mittels Widerhaken an den Stacheln im Blinddarm festsetzen können.
Dort werden sie vom den knackigen Eihütern, dem nächsten Stadium der
Wurmentwicklung, bewacht und gegen sämtliche andere Lebewesen, nebst
Bakterien, verteidigt.
Phänotypisch sind die Eihüter von einem ca 6 cm3 grossen Kopf dominiert der mit 2 rötlichen Faccettenaugen besetzt ist und ein grosses Maul mit langer Zunge aufweisst. Die Fortbewegung geschieht durch 2 ca 30cm lange Geisseln die direkt am Kopf ansetzen.
Die Verteidigung erfolgt mittels stark sekret- und gifthaltigen
Ausscheidungen aus der Zunge der knackigen Eihüter, die eine wohlige
Athmosphäre für das Ei, nicht aber für Feinde (Bakterien und andere Rosaelephantenbevölkerer) schafft und im
Verteidigungsfalle auch spontan abgesondert werden kann.
Schliesslich schlüpfen aus den Eiern Eihüter und entlassen ihre
Vorgänger in die Weiterentwicklung, die richtung Enddarm ihren Lauf
nimmt und ausserhalb des Elephantendarmes
zur Vollendung kommt, wonach der Bandwurm widerum mit der Nahrung von
den Rosaelephanten aufgenommen werden.
Der schmackhafteste Teil dieser Entwicklungsstufen ist der Eihüter
selbst.
Er gilt in vielen Regionen des Alls als Delikatesse, denn er ist schwierig zu gewinnen:
Zwar gab es einige Versuche, den Eihüter aus den Rosaelephanten durch Griffe in den Enddarm zu extrahieren, doch dies gelang nur in seltensten Fällen.
So muss denn für die Eihüterjagd der Rosaelephant geschlachtet werden, der mittlerweile vom Aussterben bedroht ist und sich jeglichen Zuchtversuchen in fremder Umgebung widersetzt.
Die Zubereitung geschieht im Ofen bei grosser Hitze.
Hierdurch verliert der Schleim seine giftigen Eigenschaften
und gerinnt zu einem saftigen und fleischigen Konglumerat, daß
in einer süsslichen Hülle, bestehend aus dem Glykoskelett des Hüters
geborgen wird.
Solchermassen getrocknet weisst er zudem hohe Haltbarkeit auf und kann in trockenen Lagerplätzen nahezu unendlichlang auf den Verzehr warten ohne an Geschmack zu verlieren.
In Kreisen von Feinschmeckern wird der Eihüter mit einem frischen stacheligen Sammelei serviert, daß relativ geschmacklos ist, aber viel Feuchtigkeit enthält und so eine Bereicherung der trockenen Nahrung darstellt.
In der Raumfahrt der Kkkkkkkkkkkkkkkrrrrrgrmpfgsrmpfs wurde weit archaischer verfahren:
mit ihren langen Geisseln wurden die Eihüter zu Hauf an eigens hierfür konzipierte Arm-und Halsbänder oder auch direkt um den Hals gebunden. So konnte einerseits auf den Jagderfolg bei Rosaelephanten durch leicht mitzuführende Trophäen verwiesen werden, andererseits waren die nahrhaften tierchen in jeder Situation von Schwerkraft und Schwerelosigkeit direkt verfügbar und konnten vom eigenen oder dem Körper anderer direkt mit dem Mund geflückt und verzehrt werden.
guten Appetit
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